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Diagnostik


Zu den Grundsätzen der integrativen Lerntherapie gehört es, dass anstelle von standardisierten Tests eine so genannte ‘qualitative Diagnostik’ durchgeführt wird. Bei den meisten standar-disierten Tests bekommt jedes Kind die gleichen Aufgaben, und ausgewertet wird am Ende, wie viele Ergebnisse richtig oder falsch sind. Damit kann in aller Regel festgestellt werden, dass, zumindest in der Testsituation, Defizite im Rechnen bestehen, aber um herauszufinden, wo genau diese Defizite liegen und wo man ansetzen muss, um ein Kind gezielt zu fördern, muss genauer hingeschaut werden.

Die qualitative Diagnostik ist eher mit einem Interview als mit einem Test zu vergleichen. Dem Kind werden altersgerechte Fragen oder Aufgaben aus allen Bereichen des mathematischen Denkens gestellt. Bei der Beantwortung soll es ‘laut denken’ und erklären, wie es vorgeht. Dabei soll das Kind so rechnen, wie es immer rechnet, d.h. es darf auch zählen oder die Finger zu Hilfe nehmen, solange es dies mitteilt. Dabei beobachtet die Lerntherapeutin die Strategien des Kindes und fragt gezielt nach. Auf diese Weise kann die Lerntherapeutin gesichert herausfinden, in welchen Bereichen genau das Kind rechenschwach ist. Auf Grundlage dieser Diagnostik wird dann eine Therapiekonzeption erarbeitet, die mit dem Kind und den Eltern besprochen wird.

Diagnostik heißt für mich aber auch, über die mathematischen Fertigkeiten hinaus das Kind und sein Umfeld kennenzulernen und Sie kompetent zu beraten.
Deswegen besteht die Diagnostik bei mir aus 3 Teilen:

Teil 1 – Das Erstgespräch

Das Erstgespräch mit Ihrem Kind und Ihnen dient dem gegenseitigen Kennenlernen. Sie schildern mir, was Sie zu mir geführt hat, und ich stelle Ihnen mein Konzept vor. Ziel des Erstgesprächs ist es herauszufinden, worum es in der Diagnostik und der Lerntherapie gehen soll, und ob Ihre Erwartungen und mein Konzept zusammenpassen. Das Erstgespräch ist kostenlos.

Teil 2 – Diagnostik

Nach dem Erstgespräch erfolgt die eigentliche Diagnostik zu Rechenschwäche / Dyskalkulie mit Ihrem Kind, die in der Regel 3-4 Termine in Anspruch nimmt.

Teil 3 – Das Auswertungsgespräch

Nach Abschluss dieser Diagnostikphase führen wir ein Auswertungsgespräch, bei dem ich Ihnen meine Beobachtungen mitteile und Ihnen meine Therapiekonzeption erläutere.
Dabei verständigen wir uns auf das weitere Vorgehen und Ziele der Förderung, die z.B. auch einmal im Aufbau von Motivation und Selbstvertrauen liegen können.